#10: Fukuoka Tag 2 - Dazaifu und Fukuoka Tower
An unserem zweiten Tag in Fukuoka war unsere erste Station etwas außerhalb in Dazaifu. Dort steht der Dazaifu Tenmangū, einer der wichtigsten Shintō-Schreine Japans, der dem Gott der Gelehrsamkeit gewidmet ist. Der Tempel ist schön angelegt und hat einen Teich, einen kleinen Wald und einige Nebenschreine.
Direkt am Eingang steht eine bronzene Pferde(-Drachen?)-Statue und die Schutzgötter im Tor sitzen auf einem Tiger, der irgendwie zu glücklich aussieht.
Hinter dem roten Tor öffnet sich dann der große Hauptbereich des Schreins. Der Hauptschrein wird wohl gerade renoviert, es gibt aber einen sehr schönen Alternativschrein direkt davor, auf dessen Dach richtige Bäume und Sträucher wachsen.
Bei den Opfergaben für den Schrein war dieses Mal auch ein sehr spannendes Gefäß, welches man auch öfters sieht und wohl auch ein alkoholisches Getränk enthalten kann.
Rundherum auf dem Hauptplatz gibt es Stände, an denen man sich allerlei Glücksbringer kaufen kann.
Am Rand des Geländes liegt außerdem ein kleiner Inari-Schrein, auch wieder mit vielen roten Torii und einigen Fuchs-Statuen. Die Wunsch-Holztafeln folgen immer dem Götterboten, also haben die hier natürlich auch eine Fuchs-Form, die man selber gestalten kann.
Die meisten Schreine haben auch irgendwo noch ein kleines Tee-Häuschen mit Bänken und oft auch Sonnenschirmen. Hier sieht es aber mit seinen roten Decken mitten im Wald noch viel hübscher aus als sonst.
Auf dem Weg zurück zum Auto haben wir mal wieder ein lustiges Detail gefunden: abschließbare Regenschirm-Parkplätze.
Für einen Fukuoka-Eintrag fehlt bisher noch der Fukuoka-Teil.
Natürlich nur deshalb sind wir nochmal in die Stadt.
Beim Fahren über die Highways sieht man auch immer etwas Spannendes, wie zum Beispiel hier eine Werft, die gerade ein Schiff zusammenbaut.
In der Innenstadt machten wir einen Stopp am Ōhori-Park, einem Stadtpark mit einem großen See.
Es gibt dort zwei große Wege, einmal für Radler und für Jogger und einen kleinen Weg daneben für Fußgänger.
Es waren nicht allzu viele Jogger unterwegs, aber basierend auf der Breite des Weges könnte man da schon einen kleinen Marathon entlangführen.
Nach so vielen Erlebnissen mussten wir erst einmal etwas zum Verdauen finden.
Der/die ein oder andere kennt vielleicht Shin-Shin, das ist ein bekannter Ramen-Laden, bei dem man auch eine Instant-Ramen-Packung für seine Freunde mitbringen kann.
Bisher kannten wir nur die abgepackte Version und da mussten wir natürlich mal den real Deal probieren.
Fazit wie so oft bisher: kann man definitiv öfters essen.
Danach streunten wir noch ein wenig durch die doch, mit den ganzen Bäumen, sehr angenehme und hübsche Stadt, die ab und an ein paar nette Highlights bietet.
Die letzte Location des Tages war dann noch der Fukuoka Tower. Bevor es nach oben ging, statteten wir dem Strand noch einen kurzen Besuch ab.
Pünktlich zum Sonnenuntergang ging es dann mit dem Aufzug nach oben auf die Aussichtsplattform. Von dort hat man einen super Rundumblick über die Bucht und auf die umliegenden Berge.
































