#14: Kumamoto

Heute war der erste Tag, an dem es zum ersten Mal so richtig geregnet hat. Den Morgen haben wir deshalb damit verbracht, Blog-Einträge zu schreiben, beziehungsweise einfach etwas zu entspannen. Nachmittags hat es zumindest nicht mehr geregnet und deshalb sind wir dann noch mit dem Zug nach Kumamoto gefahren.

Als wir dort mit dem Zug ankamen, ging es mit der Tram noch etwas weiter in die Innenstadt. Ähnlich wie in Hiroshima hatten wir dort beim Aussteigen dann auch einen direkten Blick auf die Burg.

Diese befindet sich gerade aber noch im Endspurt des Wiederaufbaus, nachdem sie beim Erdbeben von 2016 teilweise eingestürzt ist.

Um ein wenig ein Gefühl für die Stadt zu bekommen, sind wir einfach ein wenig durch das Zentrum geschlendert und haben das ein oder andere lustige oder hübsche Gebäude gesehen.

In einer der Einkaufsstraßen gab es auch einen Manga-Laden namens Animate. Wir hatten die Hoffnung, dass es dort auch englische Manga gibt, mussten aber den Laden leider mit leeren Händen wieder verlassen.
Die ein oder andere Zeichnung und Cover haben wir uns dort aber natürlich trotzdem angesehen.

Danach ging es noch für eine etwas bessere Aussicht auf die Aussichtsplattform eines Einkaufszentrums.

Ob sich das gelohnt hat, würden wir mal mindestens mit einem kleinen Fragezeichen versehen, aber das weiß man ja auch oft erst danach.

In dem Einkaufszentrum haben wir dann aber auch gesehen, dass wir für das anstehende Oktoberfest leider ein Wochenende zu früh da waren.

Als nächstes sind wir in Richtung der Burg gelaufen.
Besuchen konnte man sie noch nicht, aber mit dem ganzen Grün darum herum war es trotzdem recht schön, als Abwechslung zur Stadt daneben.

Auf dem Weg zum nächsten Stopp haben wir dann auch mal noch das Maskottchen der Stadt zum ersten Mal so richtig wahrgenommen.

Aber auch sonst gibt es immer mal wieder ein paar nette Lädchen oder Dinge, die einem ins Auge fallen.

Nach so viel Herumlaufen ist es natürlich klar, dass wir schleunigst mal wieder etwas essen mussten. Der Laden des Abends war etwas speziell, denn “nicht mit anderen sprechen zu müssen” war das Konzept des Ladens.

Dies fängt recht normal damit an, dass man sich am Eingang selbstständig am Automaten das Gericht bestellt. Es wird schon spürbar merkbarer, wenn man kurz darauf alleine auf einem Display nach freien Plätzen sucht.

Wenn man danach die Gänge betritt, sieht man auch, dass die kleinen Plätzchen mit Wänden nach rechts und links ausgestattet sind. Seine Bestellung legt man einfach vor sich ab und irgendwann geht dann das Rollo nach oben und die Bestellung wird mitgenommen.

Sollte man irgendwelche Wünsche haben, kann man einfach die Bedienung über einen Knopf rufen und dann entweder mit den Bestellzetteln noch etwas bestellen oder mit den Holzplättchen einen Wunsch abgeben.

Sollte man dort aufs Klo gehen, wird man übrigens auch nicht nach Klopapier fragen müssen…

Und für den unwahrscheinlichen Fall, dass das passieren würde, haben sie auch noch Backup eingeplant. Das ist definitiv maximaler Einsatz!

Auch wenn das Konzept jetzt nicht so wirklich zu uns gepasst hat, muss man sagen, dass das Essen auch hier wirklich lecker war.

Glücklich und zufrieden ging es dann mit der Bahn wieder in Richtung Unterkunft.

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