#2: Kyoto Tag 1 - Gion
Den ersten Tag in Kyoto starteten wir mit einem Sandwich aus einem Konbini. Das sind Läden die 24/7 geöffnet haben und alles verkaufen was man gerade brauchen kann wie Essen und Snacks aber auch mal Unterhosen und andere Dinge im Angebot haben.
Unser erster Stop war der Shinto-Schrein Yasaka. Dieser ist Susanoo, dem Gott der See, des Sturmes und der Felder, gewidmet.
Gebetet wird dort indem man zuerst ein paar Yen in die Spendenbox wirft und an einer Glocke läutet um die Götter auf sich aufmerksam zu machen. Danach verbeugt man sich zweimal und klatscht noch zweimal bevor die Hände zum Gebet zusammengelegt und leise das Anliegen vorgebracht wird. Zum Abschluss senkt man die Hände und verbeugt sich.
Nachdem wir den ersten Tempel hinter uns gelassen haben ging es durch einen schön angelegten Park etwas bergauf weiter zum Tempel von Higashi Otani. Dieser Tempel hat ein sehr schön verziertes buddhistisches Grab von Higashi Otani. Dieser ist Teil des “Reinen Land”-Buddhismus der darauf abzielt durch wiederholtes Aufsagen des Namens von Buddha Amitabha in seinem “Reinen Land” wiedergeboren zu werden um dort die Erleuchtung leichter zu erlangen.
Danach ging es durch die Straßen von Gion weiter zum nächsten wichtigen Tempel und weil einfach alle Häuser im alten Stil gebaut sind fühlt es sich ein wenig wie eine Zeitreise an.
Noch einmal ein paar Meter den Berg nach oben kamen wir zuerst bei einer schön verzierten Pagode vorbei.
Ein paar Meter weiter war dann auch der höchste Punkt des heutigen Tages erreicht: Der Tempel Kiyomizu-dera. Das beeindruckende an dem Tempel ist, dass die Terrasse auf einem Gerüst aus Balken gebaut ist von der aus man einen super Blick über die Stadt hat.
Es gibt wohl auch die japanische Redewendung “die Terrasse des Kiyomizu hinunterspringen” was soviel bedeutet wie “sich zu einem Entschluss durchringen”.
In der Edo-Periode (1603-1868) hieß es sogar dass einem nach einem Sprung alle Wünsche erfüllt werden.
Das haben wohl auch einige probiert und die meisten überlebt. Mittlerweile ist es aber (sinnvollerweise) verboten.
Nach so viel Infos und Kultur haben wir uns eine kleine Pause redlich verdient.
Als letzter größerer Programmpunkt (und Sonnenschutz) ging es ins Museum. Dort durfte man (bis auf einem Raum) keine Bilder machen, aber wir haben sehr viele alte Geschichten auf Schriftrollen gesehen.
Am Ende dieses pickepackevollen Tages haben wir uns einen Burger und fruchtiges Craft-Bier gegönnt.





































