#5: Kyoto Tag 3 - Goldener Tempel und Mangas

Nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir zum Kinkaku-ji-Tempel. Die oberen zwei Stockwerke der Reliquienhalle sind komplett mit Blattgold überzogen.

Am Nachmittag trennte sich unsere Vierergruppe. Die Männer besuchten das Mangamuseum in Kyoto, wo man nicht nur sämtliche Mangas, die bis jetzt gezeichnet wurden, lesen kann, sondern an manchen Tagen auch einigen Künstlern dabei zuschauen kann, wie sie neue Mangas zeichnen.

Die Frauen fuhren mit einer kleinen Bimmelbahn nach Kurama, um von dort über den Kurama-dera Tempel über den Berg zum Kifune Schrein zu wandern. An der Bahnstation von Kurama wird man von Kurama Tengu Sojobo empfangen, dem legendären Berggeist des Mount Kurama. Von der Bahnstation kommt man direkt zum Tempeltor des Kurama-dera Tempels. Ab hier geht es nur bergauf vorbei an vielen kleinen und großen Schreinen bis zum großen Kurama-dera Tempel. Von oben hat man auch einen super Ausblick über die Berge und in der Ferne kann man sogar Kyoto sehen.

Da wir erst am späten Nachmittag hochgelaufen sind und somit fast alleine auf dem ganzen Weg waren, wurden wir am höchsten Punkt der Wanderung an einem kleinen Schrein mit Teich von einem Froschkonzert empfangen. Beim Abstieg kommt man an einem weiteren Schrein vorbei, an dem man die Stille des Waldes genießen kann, bevor man auf die Straße zum Kifune Schrein kommt, die deutlich touristischer ist als der Wanderweg.

Nachdem unsere Köpfe mit Neuem gefüllt und unsere Bäuche leer waren, entschieden wir uns dieses Mal für indisches Essen. Es gab einige bekannte, aber auch neue Optionen, die man aus Deutschland nicht so kennt. Ein weiterer Unterschied war, dass man als Beilage entweder eine Naan-Art (Käse, Knoblauch, “normal”, …) oder Reis auswählt und nicht einfach immer Reis dazubekommt.

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